Freundschaftsdienst – Tiere gegenseitig im Freundeskreis betreuen

Statt einer Tierpension oder der Nachbarn können auch Freunde auf den kleinen Liebling achtgeben. Besonders interessant ist das gegenseitige Tier-Sitting von ein paar Stunden bis zu mehreren Wochen, wenn Mensch und Tiere sich kennen. Ein Hund verbringt viel lieber seine Zeit ohne seinen Besitzer bei Menschen und anderen Tieren, die er kennt, als bei Fremden. Schon vor der Unterbringung mag das Tier seine menschlichen und tierischen Gastgeber. Tiere empfinden eine gewohnte Umgebung, die sie regelmäßig erleben, als vertraut. Die besuchten Räume werden insbesondere für Hunde und Katzen wegen der vielen bekannten Gerüche zum zweiten Zuhause. Auch Freunde der Besitzer, die sich Zeit nehmen und sich mit Hund und Katze oder auch Wellensittich und Pferd beschäftigen werden von den lieben Tieren weniger als Stress empfunden als fremde Menschen, zu denen sie in Pflege gegeben werden.

Je näher die Freunde wohnen, die die Tiere nach einer ersten Eingewöhnung in Pflege nehmen, desto sicherer ist ein erfolgreicher Aufenthalt. Hunde können in der gewohnten Umgebung Gassi geführt und Pferde auf den gewohnten Wegen ausgeritten werden. Doch auch für Katzen und kleinere Haustiere ist der Umzug auf kurzen Wegen angenehmer als eine lange Reise in die Pflegeunterkunft. Je besser die Beziehung zu den Freunden von Herrchen und Frauchen ist, desto wohler fühlen sich die Tiere. Tiere passen sich ihren Besitzern an und haben ein perfektes Gefühl für Stimmungen und Animositäten. Daher sollten sie grundsätzlich nur zu echten Freunden gegeben werden.

Da Haustiere in der Regel verwöhnt sind, sollten auch die Gastgeber den gleichen Umgang mit dem Tier wie dessen Besitzer üben. Je ähnlicher das Leben bei Abwesenheit der Besitzer dem normalen Alltag des Tieres ist, desto leichter fällt ihm die Wartezeit bis Herrchen und Frauchen es wieder abholen. Tiere lieben ihre Bezugspersonen und sollten daher nach längerer Trennung auch besonders verwöhnt werden, damit das Vertrauensverhältnis nicht zerbricht.

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